Problemhunde verstehen, Verhalten ändern

Lass den Alltag selbst die Übung sein

Stress und Erregung beim Hund

Angespannter Hund steht unruhig in einem Wohnraum

Erregung gehört zum Leben. Ein Hund kann sich aus Freude und Erwartung aufregen, aber auch durch Unsicherheit, Frust oder einen Konflikt.

Wenn der Hund nicht mehr zur Ruhe findet

Schwierig wird es, wenn die Erregung immer weiter ansteigt, der Hund sich in eine Situation hineinsteigert und allein nicht mehr herausfindet.


Bellen, Hecheln, Unruhe oder starkes Fixieren können Hinweise auf eine hohe Belastung sein. Entscheidend ist jedoch nicht ein einzelnes Verhalten, sondern die gesamte Situation: Was hat die Erregung ausgelöst, wie verändert sie sich und wie schnell findet der Hund anschließend wieder zur Ruhe?


Wenn Nähe zum Stress wird

Ein Hund folgt seinem Menschen durch die Wohnung. Ständiges Hinterherlaufen kann ein Zeichen von Stress sein.
Ständiges Folgen kann Stress bedeuten

Wenn Alleinbleiben zum Stress wird

Ein Hund sitzt allein im Eingangsbereich einer Wohnung und schaut zur geschlossenen Haustür.
Alleine bleiben will gelernt sein

Wenn Spiel & Sport zum Stress werden

Collage mit drei Bildern eines aufgeregten Hundes beim Rennen, Ballfangen und Agility-Training.
Zu viel Action kann Stress bedeuten.

Was hilft dem Hund?


Co-Regulation und Selbstregulation

Frau unterstützt ihren Hund in einer ruhigen Situation im Wohnzimmer.
Hilf deinem Hund, sich selbst zu helfen


Ausgewogene Auslastung

Collage mit einem Hund beim Spaziergang, Rückruf, Training und der Begrüßung eines Menschen.
Gemeinsam aktiv sein, ohne zu überfordern


Erfolgserlebnisse

Collage mit Hunden und ihren Menschen bei gemeinsamen Übungen und kleinen Herausforderungen im Wald.
Mit kleinen Erfolgen zur Selbstsicherheit

Wenn Verhalten zum gesundheitlichen Problem wird

Wenn dein Hund stark leidet, sich selbst verletzt oder zwanghafte Verhaltensweisen zeigt, ist eine fundierte Verhaltensberatung nötig. 

In schweren Fällen braucht es zusätzlich einen auf Verhaltensmedizin spezialisierten Tierarzt. Die allgemeine Untersuchung beim Haustierarzt bleibt wichtig, ersetzt aber keine verhaltensmedizinische Abklärung. 

Gemeinsam lassen sich medizinische Behandlung und Verhaltenstraining aufeinander abstimmen.


Du möchtest Unterstützung für dich und deinen Hund?