Co-Regulation und Selbstregulation beim Hund

Manchmal fällt es deinem Hund schwer, nach aufregenden Erlebnissen wieder abzuschalten. Wie kannst du ihm dabei helfen – und was braucht er, um zunehmend selbst zur Ruhe zu finden?
Co-Regulation und Selbstregulation – was bedeutet das?
Selbstregulation bedeutet, mit Aufregung und Anspannung umzugehen und wieder zur Ruhe zu finden. Dabei brauchen Hunde manchmal Unterstützung von außen – zum Beispiel durch einen vertrauten Menschen: Das nennen wir Co-Regulation.
Wie du deinen Hund unterstützen kannst
Wenn dein Hund aufgeregt oder verunsichert ist, kannst du ihm durch ruhiges, verlässliches Verhalten Orientierung geben. Oft hilft es, Abstand zum Auslöser zu schaffen, gemeinsam eine Pause zu machen oder einen ruhigeren Ort aufzusuchen. Nähe und Berührung können ebenfalls guttun – wenn dein Hund sie in diesem Moment möchte. Entscheidend ist, wahrzunehmen, was ihm tatsächlich hilft.
Wie dein Hund zunehmend selbst zur Ruhe findet
Selbstregulation entwickelt sich durch Erfahrungen, passende Lernschritte und ausreichend Erholung. In Situationen, die dein Hund bewältigen kann, darf er eigene Wege finden, mit Aufregung umzugehen. Wird es zu viel, unterstützt du ihn wieder. So kann er nach und nach lernen, sich auch selbst zu regulieren. Das bedeutet nicht, dass er jede schwierige Situation allein schaffen muss.


