Problemhunde verstehen, Verhalten ändern

Lass den Alltag selbst die Übung sein

Jagdverhalten beim Hund

Drei Bilder: Hund jagt Hasen, rennt auf Jogger zu und hetzt Artgenossen.

Jagdverhalten gehört zum natürlichen Verhaltensrepertoire des Hundes. Es beginnt oft schon mit Suchen, Fixieren oder Anschleichen – lange bevor ein Hund losrennt. Wie stark es ausgeprägt ist und welche Reize es auslösen, ist individuell verschieden.

Ob Wildtiere, vorbeifahrende Fahrräder oder rennende Hunde: Hinter dem Verfolgen können unterschiedliche Beweggründe stecken. Auf den folgenden Seiten schauen wir genauer hin und zeigen, wie ein sicherer Umgang im Alltag möglich werden kann.

Wildtiere: Das Verfolgen und Hetzen kann Wildtiere schwer verletzen oder töten. Auch dein Hund und andere Verkehrsteilnehmer können dabei in Gefahr geraten.

Artgenossen: Nicht jedes Hinterherrennen ist Spiel. Jagdlich motiviertes Hetzen anderer Hunde kann für den verfolgten Hund lebensgefährlich werden.

Menschen: Jagdlich motiviertes Verfolgen von Menschen ist besonders ernst zu nehmen und kann zu schweren Verletzungen führen. Es braucht eine sorgfältige fachliche Einschätzung und verlässliche Sicherung.


Das Hetzen anderer Hunde

Ein schwarzer Hund jagt einen hellbraunen Hund über eine Wiese.
Was, wenn es kein Spiel mehr ist?

Das Hetzen von Menschen

Ein Hund verfolgt eine Joggerin auf einem Waldweg.
Jogger, Radler, Reiter in Gefahr

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