Du möchtest zeigen, dass du deinen Hund sicher durch den Alltag führst und weder Menschen noch andere Hunde gefährdest? Dann ist der BHV-Hundeführerschein genau das Richtige für dich! 🎯
Der BHV-Hundeführerschein wurde vom Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V. (BHV) entwickelt. Er dient als offizieller Nachweis dafür, dass du deinen Hund im Alltag sicher unter Kontrolle hast. In der Prüfung stellst du dein Wissen und Können in typischen Alltagssituationen unter Beweis. 🏆
Warum ist der Hundeführerschein sinnvoll?
Die Prüfung besteht aus zwei Teilen:
In Bayern gibt es keine generelle Pflicht zum Sachkundenachweis oder Hundeführerschein.
In Bayern liegt die Anerkennung im Ermessen der jeweiligen Gemeinde. Einige Kommunen honorieren den Besitz eines Hundeführerscheins mit Vergünstigungen bei der Hundesteuer. Es ist daher ratsam, sich bei der eigenen Gemeinde nach möglichen Anerkennungen oder Vergünstigungen zu erkundigen.
Unabhängig von der offiziellen Anerkennung kann der BHV-Hundeführerschein dazu beitragen, das eigene Wissen zu vertiefen und das Zusammenleben mit dem Hund zu verbessern.
In Deutschland ist die Pflicht zum Sachkundenachweis für Hundehalter nicht einheitlich geregelt und variiert je nach Bundesland.
Hier ein Überblick:
Bundesländer mit genereller Sachkundenachweispflicht:
Niedersachsen: Seit 2013 müssen alle Ersthundehalter unabhängig von Rasse oder Größe des Hundes einen Sachkundenachweis erbringen.
Bundesländer mit spezifischer Sachkundenachweispflicht:
Nordrhein-Westfalen: Hier ist der Sachkundenachweis verpflichtend für Hunde, die größer als 40 cm sind oder mehr als 20 kg wiegen (sogenannte 20/40-Regelung).
Berlin: Für das Halten von als gefährlich eingestuften Hunden ist ein Sachkundenachweis erforderlich. Zudem kann der Nachweis in bestimmten Bereichen von der Leinenpflicht befreien.
Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern: In diesen Bundesländern ist ein Sachkundenachweis für das Halten von als gefährlich eingestuften Hunden vorgeschrieben.
Bundesländer noch ohne generelle Sachkundenachweispflicht:
Baden-Württemberg: Es besteht derzeit keine generelle Pflicht zum Sachkundenachweis.
Die Landesregierung plant, bis 2026 einen verpflichtenden Sachkundenachweis für alle Hundehalter einzuführen, unabhängig von der Rasse des Hundes.
Derzeit ist der Hundeführerschein in Baden-Württemberg noch nicht verpflichtend. Es ist jedoch ratsam, sich frühzeitig mit den geplanten Änderungen vertraut zu machen und gegebenenfalls bereits jetzt einen Hundeführerschein zu erwerben, um bestens vorbereitet zu sein.
Bitte beachte, dass die Regelungen sich ändern können und es ratsam ist, die aktuellen Bestimmungen bei den zuständigen Behörden deines Bundeslandes zu erfragen.
Die Frage nach der Hundeführerschein-Pflicht wird immer wieder kontrovers diskutiert. Doch aus Sicht eines Hundetrainers gibt es viele gute Gründe, warum eine verpflichtende Sachkundeprüfung für Hundehalter ein großer Gewinn für alle wäre – für Hunde, Halter und die Gesellschaft.
🔹 Ein Hundeführerschein stellt sicher, dass jeder Halter grundlegendes Wissen über Hundeverhalten, Körpersprache und artgerechte Führung hat.
🔹 Missverständnisse zwischen Mensch und Hund führen oft zu Problemverhalten – das könnte durch verpflichtendes Training reduziert werden.
🔹 Weniger Zwischenfälle mit unkontrollierten oder aggressiven Hunden in der Öffentlichkeit.
🔹 Viele Beißvorfälle entstehen durch unsachgemäßen Umgang mit dem Hund.
🔹 Unsichere oder überforderte Halter können ungewollt problematisches Verhalten verstärken.
🔹 Durch gezielte Ausbildung lernen Hundehalter frühzeitig, wie sie problematisches Verhalten erkennen und verhindern können.
🔹 Ein Hundeführerschein sorgt dafür, dass Menschen sich VOR der Anschaffung eines Hundes mit den Anforderungen auseinandersetzen.
🔹 Weniger überforderte Halter, die ihre Hunde aus Unwissenheit falsch halten oder gar abgeben müssen.
🔹 Mehr Bewusstsein für artgerechte Erziehung, Beschäftigung und Bedürfnisse des Hundes.
🔹 Ein gut erzogener Hund darf an mehr Orten dabei sein – zum Beispiel in Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
🔹 Weniger Probleme mit wildernden, unkontrollierten oder aggressiven Hunden in Parks & Wohngebieten.
🔹 Mehr Akzeptanz von Hunden in der Gesellschaft, wenn alle Halter nachweislich verantwortungsbewusst handeln.
🔹 Derzeit gibt es in Deutschland je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen – ein einheitlicher Hundeführerschein würde Klarheit schaffen.
🔹 Er würde die Willkür bei Leinen- und Maulkorbzwang reduzieren und gut erzogenen Hunden mehr Freiheiten ermöglichen.
🔹 Er könnte (ähnlich wie in Niedersachsen) als Sachkundenachweis für eine steuerliche Vergünstigung anerkannt werden.
Hunde sind wunderbare Begleiter – aber nur, wenn sie gut erzogen und von verantwortungsbewussten Haltern geführt werden. Ein verpflichtender Hundeführerschein würde langfristig zu weniger Problemhunden, mehr Sicherheit und einer hundefreundlicheren Gesellschaft führen. 🐕✅
➡ Ich helfe dir, dich und deinen Hund optimal darauf vorzubereiten! Melde dich, wenn du mehr wissen möchtest. 😊